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Online-Marketing News 2022-05

Es heißt Abschied zu nehmen von Universal Analytics. Und zu wechseln von "Tweet" zu "Toot"? Lesen Sie weiter.

Inhaltsverzeichnis

Adieu, Universal Analytics

Das war’s dann mit Google Analytics in der Form von Universal Analytics. Nein, diesmal sind es nicht europäische Datenschützer, die der Webanalyse aus dem Haus Google an den Kragen wollen. Diesmal ist es Google selbst, das den Hahn zudrehen wird. Und warum? Weil es ja schon seit längerem Google Analytics 4 gibt, dessen Möglichkeiten die von Universal Analytics bei weitem übertreffen. Mehr dazu finden Sie im Support-Artikel von Google.

Und daher gilt: ab 1. Juli 2023 werden in Universal Analytics keine neuen Daten mehr in Standard-Properties verarbeitet. Sie sollten daher – wenn nicht schon geschehen – eine Google Analytics 4-Property einrichten und sich damit anfreunden.

Lassen wir Sie in Stich? Sicher nicht. Entweder in Form von Coaching oder eines Kurstags machen wir Sie mit Google Analytics 4 vertraut.

Tröt! statt Zwitscher?

Was auch immer Tesla-Gründer Elon Musk tut, man bekommt es mit. Ob man will oder nicht. Diesmal ging der jüngst erfolgte Kauf der Social Media Plattform Twitter durch die Medien. Musk geht es seiner Aussage nach um eine bessere Meinungsfreiheit bei Twitter. Das wird vielfach so interpretiert, dass Musk wieder auch rechtsextreme Ansichten, Verschwörungstheorien und sonstige Fake News auf Twitter verstärkt zulassen will. Bei Musk-kritischen Äußerungen wird dagegen wohl alles beim Alten bleiben, oder Herr Musk? Ich denke da an die Absicht Ihrer Mitarbeiter/innen, Gewerkschaften beitreten zu wollen. 

Mastodon
Mastodon-Logo

Einerseits hat seit der Übernahme die Nutzung von Twitter spürbar zugenommen, andererseits ist eine Absetzbewegung zu alternativen Plattformen bemerkbar. Wie zum Beispiel zu dieser, die kein blaues Vögelchen, sondern einen Elefanten präsentiert: Mastodon.

Mastodon ist eine verteilte Micro-Blogging Plattform, die 2016 von Eugen Rochko, einem deutschen Programmierer aus Jena, vorgestellt wurde und seither weiterentwickelt wird. Wer Mastodon nutzen will, betritt damit ein Fediversum.

Ein was?

Ein Fediversum!

Fediverse, oder deutsch Fediversum, bezeichnet ein Netzwerk föderierter, voneinander unabhängiger sozialer Netzwerke, Mikroblogging-Dienste und Webseiten für Online-Publikation oder Daten-Hosting. Sagt Wikipedia.

Tröt!

Sie melden sich also nicht zentral bei diesem Dienst an, sondern bei einer Instanz, die Ihren Interessen am ehesten entspricht. Dennoch können Sie mit dieser einen Anmeldung auch die Meldungen von Personen auf anderen Instanzen mitbekommen, ohne dass Sie deswegen auch dort eine neues Konto anlegen müssten.

Mastodon bietet Ihnen daher nicht nur eine Timeline an, wie das Twitter oder Facebook tun, sondern Sie können neben der “lokalen Zeitleiste” Ihrer Heim-Instanz auch die “föderierte Zeitleiste” mit Meldungen von Personen sehen, die auf einer anderen Mastodon Instanz registriert sind.

Zeitleisten bei Mastodon
Fediversum Zeitleisten

Ach ja. Auf Mastodon zwitschern Sie nicht, Sie tröten, bzw. auf Englisch setzen Sie ein “Toot” ab. Darüber hinaus sind nur wenige Unterschiede zu Twitter feststellbar. Wesentlich ist aber, dass es derzeit noch keine Volltextsuche gibt, und Sie keine “Retrööts” mit zusätzlichem Text vornehmen können. Keine Sorge, es wird natürlich weiterentwickelt.

Ansonsten fühlt es sich im Moment an wie früher bei Twitter, als die politische Gehässigkeit die Plattform noch nicht entdeckt hatte. Ist Mastodon die Zukunft des Micro-Bloggings?

Hier finden Sie mich. Darf ich Sie einladen?

Job mit Zukunft

Gesucht: Shop-Manager
Wanted!

Apropos Zukunft. Suchen Sie einen Job mit besten Zukunftsaussichten? Einen Job, in dem Sie sich zur vielgesuchten Expertin/zum Experten machen können? Händeringend und vielfach gesucht wird die fähige Besetzung der Onlineshop-Manager Funktion.

Es ist doch so: nicht zuletzt aufgrund der Pandemie haben sich Konsument/innen an digitales Einkaufen gewöhnt. Dazu braucht es Onlineshops. Diese sind zwar mit einem gewissen Einmal-Aufwand herzustellen (wenden Sie sich einfach an uns), aber das war es dann ja noch nicht. Produkte müssen immer wieder eingepflegt oder aussortiert werden, Aktionspreise gesetzt, Texte adaptiert, Fotos verschönert, Abläufe verbessert und eventuelle auch Schnittstellen zu anderen Systemen konfiguriert werden (Social Shopping, weitere Shopping Plattformen).

Dazu braucht es natürlich ein gewisses Grundverständnis von Onlineshops. Wer sich hier gut auskennt, wäre eine echte Hilfe für Onlineshop-Betreiber/innen. Und kann sich damit eine silberne, wenn nicht gar goldene Nase verdienen.

Warum ich das jetzt schreibe? Zum einen, weil ein solcher Wunsch sehr häufig an uns herangetragen wird, aber wir sind eben eine Marketing Agentur. Zum anderen sucht unsere Kundin für ihr Onlineshop mina-lola.com schon länger eine solche Unterstützung. Und ist wahrlich nicht die einzige. Können Sie sich diesen Beruf angestellt oder freiberuflich vorstellen?

Richten Sie Ulrike Puganigg von Mina & Lola bitte unsere Grüße aus, wenn Sie sich bei ihr vorstellen.

Heinz Duschanek
Heinz Duschanek

Heinz Duschanek hat 2003 die Online-Marketing Agentur E-Werkstatt gegründet. Da er vorher auch beim Radio gearbeitet hatte (Radio CD International, Ö1, Ö3), freut er sich jetzt ganz besonders über die Richtung, die das Online-Marketing nimmt. Denn das liefert einen Vorwand dafür, viele elektrischen Geräte und Gadgets rund um Audio und Video anzuschaffen.

Daneben interessiert sich Heinz auch für Tango Argentino (seit 2009), Lindy Hop, Wing-Tsun, Boxen, (Jazz-/Blues-)Gitarre.

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