Profis mit Erfahrung

„Local Actions“ in Google Ads: Conversions, die nicht auf Ihrer Website stattfinden
Conversions vom Typ "Local Actions" werden ausschließlich auf Google-eigenen Oberflächen ausgelöst, nicht auf Ihrer Website.

Conversions vom Typ "Local Actions" werden ausschließlich auf Google-eigenen Oberflächen ausgelöst, nicht auf Ihrer Website.
Die meisten Conversions in Google Ads folgen demselben Muster: Jemand klickt auf eine Anzeige, landet auf Ihrer Website und macht dort etwas: ein Formular abschicken, eine Bestellung auslösen, den Newsletter abonnieren.
Local Actions funktionieren anders. Sie messen Interaktionen, die auf Ihrem Google Business Profile stattfinden, also auf einer Google-Oberfläche, nicht auf Ihrer Seite. Der Nutzer sieht Ihr Profil über Google Maps oder die lokale Suche und handelt direkt dort.
Local Actions werden ausschließlich auf Google-eigenen Oberflächen ausgelöst. Konkret an zwei Stellen:
In Google Maps (App und Web)
In der regulären Google-Suche (Local Pack und Knowledge Panel)
Nutzer können auf einem Profil sehr unterschiedliche Dinge tun. Google Ads teilt diese Interaktionen deshalb in vier Messwerte auf:
| Messwert (englische Oberfläche) | Bezeichnung in der deutschen Oberfläche | Aktion im Google Business Profile |
|---|---|---|
| Local actions – Website visits | Websitebesuche | Klick auf „Website“ |
| Local actions – Directions | Wegbeschreibung | Klick auf „Route“ |
| Local actions – Call clicks | Click-to-Call | Klick auf „Anrufen“ |
| Local actions – Other | Andere Interaktionen | Speichern, Teilen, Fotos ansehen, Ort erkunden und Ähnliches |
In der deutschen Oberfläche stellt Google den Zielvorhaben teilweise „Lokale Aktionen – “ voran, etwa bei „Lokale Aktionen – Wegbeschreibung“.
Gastronomie und Handel sehen zusätzlich zwei branchenspezifische Metriken: „Bestellungen“ (Klick auf „Bestellen“) und „Aufrufe der Speisekarte“. Beide erscheinen nur, wenn der jeweilige Button im Unternehmensprofil verwendet wird.
Wer sich auf Google Maps eine Route zu Ihrem Geschäft anzeigen lässt oder direkt aus der App heraus anruft, hat oft eine deutlich höhere Kaufabsicht für einen spontanen Ladenbesuch als jemand, der nur auf einer Website liest.
Die Aufschlüsselung zeigt Ihnen, was Ihre lokalen Anzeigen tatsächlich auslösen:
Local Actions lassen sich nicht per Tracking-Code einbauen. Sie entstehen nur, wenn Google Ihre Anzeigen einem bestätigten Standort zuordnen kann. Dafür braucht es zwei Dinge:
Sind die Standort-Assets aktiv und wird die erste passende Interaktion erfasst, legt Google die Conversion-Zielvorhaben für lokale Aktionen automatisch an. Sie müssen dafür nichts weiter einrichten. Ohne aktive Standort-Assets erscheinen die Messwerte dagegen gar nicht erst im Konto.
Local Actions landen standardmäßig in der Spalte „Alle Conversions“. Das heißt: Sie sehen die Zahlen, aber sie fließen weder in die Hauptspalte „Conversions“ ein noch in Smart Bidding. Google beobachtet sie – mehr nicht.
Sie können das ändern, indem Sie das Zielvorhaben als primär einstufen. Dann zählt die lokale Aktion als vollwertige Conversion und die Gebotsstrategie optimiert darauf. Als sekundär bleibt sie reine Beobachtung.
Zwei Punkte, die Sie dabei kennen sollten:
Local Actions messen Klicks. Sie sagen nichts darüber aus, ob jemand tatsächlich vor Ihrer Tür stand. Genau dafür gibt es eine eigene Conversion-Art: Ladenbesuche (Store Visits).
Diese Zahlen werden nicht gemessen, sondern hochgerechnet. Google wertet dafür Standortdaten von angemeldeten Nutzern aus, die ihren Standortverlauf aktiviert haben, ordnet die Besuche anonymisiert und aggregiert den Anzeigeninteraktionen zu und rechnet das Ergebnis auf die Gesamtheit hoch. Zur Kontrolle werden zusätzlich Nutzer aus einem Panel von über zehn Millionen Freiwilligen der Google-Opinion-Rewards-App befragt. In Ihren Berichten steht also ein modellierter Wert, keine Kopfzählung.
Ladenbesuche haben deutlich strengere Voraussetzungen als Local Actions:
Sind diese Punkte erfüllt, erstellt Google die Conversion-Aktion „Ladenbesuche“ automatisch. Die Werte erscheinen in der Spalte „Alle Conversions“ – bei YouTube und im Displaynetzwerk zusätzlich unter „View-through-Conversions“.
Zwei Einschränkungen sind in der Praxis relevant: Ladenbesuche werden für Such-, Displaynetzwerk und YouTube getrennt geprüft. Ihr Konto kann die Schwelle im Suchnetzwerk erreichen und im Displaynetzwerk trotzdem leer bleiben. Und Sie können nicht gleichzeitig auf Ladenbesuche und auf Ladenverkäufe bieten – Sie müssen sich für eines der beiden Offline-Zielvorhaben entscheiden.
Für die meisten kleinen Betriebe bleibt das Thema damit theoretisch. Ein einzelner Standort mit überschaubarem Klickvolumen erreicht die Datenschutzschwelle in der Regel nicht. Local Actions liefern in diesem Fall die brauchbareren Signale, weil sie ab dem ersten Klick funktionieren.
Der Artikel wurde von einem LLM (Claude Opus 5) geschrieben und manuell überprüft und bearbeitet.