Warum wir unsere neue Website mit Elementor erstellt haben

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Wir haben uns satt-gesehen. An unserer bisherigen Website. Wir wollten eine Website haben, die moderner wirkt, schneller ist und uns mehr Möglichkeiten bietet.

Auch diesmal war der Relaunch mit vielen Stunden Arbeit und mehreren Litern Kaffee verbunden. Doch wozu all diese Müh und Not? Gab es überhaupt eine Not? Und warum sind wir jetzt vom Page Builder Elementor begeistert? Lesen Sie hier weiter.

Die Ausgangslage: Schluss mit Schneckentempo und Einschränkungen

Der Grund für die – für unser kritisches Auge – zu langen Ladezeiten der alten Website war der Einsatz des Multifunktions-Themes Avada (ein Theme ist eine austauschbare Benutzeroberfläche der Webseite). Avada bringt schon von Haus aus sehr viele Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten mit – leider auf Kosten der Ladezeiten. Denn die Menge an Funktionen benötigt viele Ressourcen.

Und wir wollten ein modernes Design umsetzen. Und wir wollten uns von den Einschränkungen des Page Builders von Avada nicht aufhalten lassen. Was auch noch im Raum stand, war, einen modernen Page Builder für uns selbst nutzen, den wir seit kurzem für viele Kundenprojekte einsetzen.

Alles hat daher nach einem Relaunch der Website gerufen.

Elementor auf dem Prüfstand

Wir setzen nun für unsere eigene Website ein sehr abgespecktes Theme (“Hello Elementor”) ein. Den ganzen Zauber überlassen wir jetzt dem Page Builder Elementor (Pro). Das beliebte Plugin mit mehr als 3 Millionen Installationen ist ein fortschrittlicher Page Builder mit Drag & Drop-Funktion. Es ist so etwas wie ein “Baukasten” für die Inhalte einer Website, in dem man die einzelnen Elemente an gewünschte Stellen schieben und mit eigenem Inhalt befüllen kann. Damit lassen sich komplexere Webseiten erstellen, als es (derzeit noch) mit dem Standard-Editor von WordPress möglich ist.

Was kann Elementor? Vor- und Nachteile des Page Builders

Inzwischen haben wir schon einige Projekte mit Elementor umgesetzt, und wissen über die Vor- und Nachteile des Page Builders Bescheid. Hier ein sehr vereinfachter Überblick:

VorteileNachteile
Flexibilität und VielseitigkeitFür ungeübte WordPress User anfangs nicht eingängig in der Bedienung
Live-VorschauJährliche Lizenz für die Pro-Version anstatt einmaliger Zahlung
Umfangreiche Liste an Design-ElementenDie Mehrheit der Vorlagen steht jeweils nur für eine einzelne Seite zur Verfügung
Responsives Webdesign 
Faire Preise, kostenlose Grundversion verfügt bereits über viele Funktionen 
Schnelligkeit 

Das Erstellen der ersten Seiten mit Elementor hat – zugegeben – länger gedauert, obwohl die Texte schon vorhanden waren. Aber das lag weniger am eigenen Ungeschick, sondern mehr daran, dass hier noch mit dem Aussehen der Inhalte experimentiert wurde. Danach wurden ganze Abschnitte und Styles zur raschen Wiederverwendbarkeit auf anderen Seiten abgespeichert. Das Erstellen der letzten Seiten ging dann schon rasch über die Bühne.

Die Zielsetzung: Website X.0 und Designtrends 2020

Bei der Neu-Gestaltung unserer Website spielten nicht nur die „Must-Haves“ Geschwindigkeit, Responsives Design und Benutzerfreundlichkeit, sondern auch „Nice-to-Haves“ wie Scroll Animationen, asymmetrische Formen, Hintergrundüberlagerungen, und minimalistisches Design eine wichtige Rolle.

  • Scroll Animationen:
    Inhalte werden mit verschiedenen Effekten nach und nach eingeblendet, was der Website mehr Dynamik verleiht. Auf vielen Seiten finden sich einige solcher Scroll Animationen.
  • Experimentelle Layouts:
    Experimentelle Layouts trauen sich, gewohnten Schemata zu entsagen. Einzelne – oder gar mehrere – Elemente aus dem „geordneten“ Raster ragen zu lassen, lockert das ganze Design etwas auf.
  • Asymmetrische Formen:
    Webseiten werden durch asymmetrische Formen gewisse bequeme und gemütliche Akzente verliehen. Der natürliche Flair wird durch verschiedenste spontan wirkende Formen erzielt und erzeugt Bewegung. Auf unserer Website haben wir mehrere solcher organischer Formen als Hintergrundbilder eingesetzt.
  • Fixed Navigation:
    Fixe Menüs, welche auch beim Hinunterscrollen sichtbar bleiben, sind immer häufiger vertreten. Da Menüpunkte immer erreichbar sind, haben fixe Navigationen einen großen Vorteil im Bereich der Benutzerfreundlichkeit. Navigationspunkte und Unterseiten sind immer schnell verfügbar, ohne lange suchen oder scrollen zu müssen.
  • Minimalistisches Design:
    Minimalismus, insbesondere das Nutzen von Whitespace, ist wesentlicher Bestandteil gestalterischer Konzepte. Auch auf unserer Website haben wir darauf geachtet, das Design so schlicht wie möglich zu halten. Die Flächen haben wir sinnvoll genutzt, sodass sich der User schneller durch die Inhalte arbeiten kann und dementsprechend ein angenehmeres, aber auch effizienteres Nutzererlebnis hat.
  • Mauseffekte (Hover Effekte)
    Mit der Bewegung des Mauszeigers verändern sich Farben, z.B. von Buttons, wie auf unserer Startseite  zu sehen ist. Ganz nach den neuesten Trends und Überlegungen im Webdesign haben wir diese Elemente auf unserer neuen Website umgesetzt, und verleihen auch unseren Kundenprojekten den nötigen „Website X.0“ – Feinschliff.

Individuelles Navigations-Menü

Ein weiterer wichtiger Punkt, warum wir uns für die Neugestaltung unserer Website mit Elementor entschieden haben: endlich konnten wir das Navigationsmenü so erstellen, wie wir es wollten!

Anstatt nur aus einigen voreingestellten Menü-Design-Optionen wählen zu können, waren wir in der Gestaltung frei und haben es ganz nach unseren Vorstellungen angepasst und mit Icons aufgewertet. Unser Menü hat den Charakter eines Pop-Ups und ist dank dreispaltigem Design viel übersichtlicher. Aber sehen Sie selbst:

Was die Blogbeiträge betrifft, da bleiben wir weiterhin beim Block-Editor von WordPress (“Gutenberg”). Warum? Weil das Erstellen von Inhalten einfach schneller geht, dafür kann man halt keine Über-Drüber-Gimmicks einbauen.

Aber bei Seiten wollen wir keine Kompromisse eingehen. Mit Elementor, WordPress Erfahrung und Geschick geht vieles leicht von der Hand und macht eine Menge Spaß!

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie auch Ihrer Website das gewisse Etwas verpasst werden kann?

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