Langsam komme ich mir vor wie eine externe Google PR-Stelle, aber was soll’s. Immerhin ist der heutige Hinweis in meinen Augen so wertvoll, vitaminreich und nahrhaft, das er unbedingt erfolgen muss. Gestatten Sie bitte.

Wer bisher den Inhalt seiner Website in mehreren Sprachen anbieten wollte, der musste sich nach einem entsprechend fähigen CMS umsehen, und natürlich den gesamten Inhalt in die angebotenen Sprachen übersetzen lassen und schließlich mit Hilfe des CMS veröffentlichen. Viel Aufwand, finanziell und zeitlich, Sie werden mir zustimmen.

Google Übersetzer

Dank des Tools Google Übersetzer kann aber mittlerweile eine Website automatisiert und hinreichend gut in derzeit unglaubliche 51 Sprachen angeboten werden. Natürlich sind das dann keine professionelle Übersetzungen (weit davon entfernt), aber wer braucht das schon für einen Blog oder eine kurze Unternehmensvorstellung?

Für mich hat es mehr Wert, dass fast ohne Aufwand meinerseits Personen mit indischer, finnischer, portugiesischer oder japanischer Muttersprache zumindest hinreichend verstehen können, worum es in meinen Postings geht, als dass ich eine Übersetzung in Muttersprachen-Qualität anbiete. Oder sich Leser aus China Tipps und Hinweise holen können, ohne sich zu ärgern, dass ich eine vielleicht wesentlich scheinende Sache ausgerechnet nur auf Deutsch schreibe. Wenn sie durch die große chinesische Firewall durchkommen, aber das ist eine andere Geschichte.

Und wenn nicht?

Sie können übrigens auch verhindern, dass Ihre Website oder Teile davon mit dem Google Tool übersetzt werden. Wenn eine Seite nicht übersetzt werden darf, benutzen Sie den meta-tag:

<meta name="google" value="notranslate">

Wenn nur ein Teil der Seite nicht übersetzt werden darf, tragen Sie im umschließenden HTML-Element als zusätzliches Attribut class=“notranslate“ ein:

<span class="notranslate">office [at] example dot com</span>

So einfach geht das.