Tool Time
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Es gibt einen weiteren wesentlichen Grund, warum überfällige Contentabgleiche nicht passieren. Die Angst vor den dazu notwendigen Tools und Handlungsschritten erstickt so manche online-journalistische Großtat im Keim. Schließlich überfallen die üblichen Verdächtigen an Homepage-Generatoren (Microsofts Frontpage, Macromedias Dreamweaver, Adobes GoLive) den unbefangenen Benutzer mit einer Funktionsvielfalt, die ihm leicht die Schneid abkauft.
Größtes Manko allerdings ist die fehlende Trennung der Behandlung von Form und Inhalt. Wer eigentlich nur Veranstaltungshinweise ändern wollte, hat versehentlich auch schon die Menüstruktur oder die Dimensionen der Kopfleiste geändert. Wer die Website nur ein wenig aufpeppen wollte, der verschreckt im nächsten Moment unabsichtlich zahlreiche Besucher mit einem plattform- und browserspezifischen Gimmick.
Mehr Power sorgt eben für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Katastrophen. Ein wenig Basiswissen von HTML, der Beschreibungssprache für Webseiten, ist also immer noch erforderlich, um nicht blind in jede Falle zu laufen. Die Speisen kommen bei Homepage-Generatoren nicht sequentiell auf den Tisch des frischgebackenen Redakteurs, alle Gänge laden zum gleichzeitigen Verzehr. Das ist ein wesentlicher Punkt, an dem Content-Management-Systeme ansetzen. |