Fallstudien zeigen, wie belebend sich ein strukturierter Wartungszyklus auf Umsätze bei E-Commerce-Websites bezahlt machen kann. Der Betreiber einer realen Website konnte durch gezielte Pflegemaßnahmen seinen Umsatz um 140 Prozent steigern.
Am Anfang steht dabei erst einmal die Analyse. Werden die detaillierten Nutzerdaten, den Webserver-Logfiles, dem direkten Nutzerfeedback oder Studien entnommen, untersucht, so gelingt es die Kunden besser zu segmentieren. Eine Betrachtung der sogenannten Trampelpfade durch die Website, also der Sequenz der angeforderten Dokumente, ermöglicht zielgenaues Vorgehen zur Steigerung des Käuferanteils unter den Besuchern.
Prinzipiell lässt die regelmäßige Analyse des Besucherverhaltens noch ganz andere Informationen gewinnen, die zu einer wesentlichen Umsatzsteigerung durch kommerzielle Websites führen können und sollten. Sie sei damit dringend ans Herz gelegt. Dazu ist nicht einmal Datawarehousing erforderlich, oft stechen die wertvollsten Datenmuster sofort ins Auge.
Zugegeben, der Pflegeaufwand stellt sich damit als weitaus größerer Kostenfaktor dar, als es die Neuerstellung der Website jemals werden konnte. Dabei wird gerade erst hier über Erfolg oder Nicht-Erfolg des Online-Auftritts entschieden. Das macht daher eine ehrliche Beantwortung der Frage nach den Gesamtkosten und eine exakte Planung von Aufwendungen und Erfüllung von Zielvorgaben schon zu Beginn eines kommerziellen Webprojekts unumgänglich.
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