Und wenn der Neffe gerade keine Lust hat, oder überhaupt das Land verlassen hat, um der lebenslangen Verpflichtung zur innerfamiliären Website-Aktualisierung zu entfliehen, dann wird der so mühsam entwickelte Webauftritt zur weiteren Ruine im Web.
Was vorher noch das Unternehmensimage gefördert oder sogar direkten Umsatz erzeugt hat, artet zur reinen Kostenfalle aus. Potentielle Gäste und Kunden werden dem Mitbewerber direkt in die offenen virtuellen Arme getrieben. Schließlich ist im Internet - es folgt nun eine steinalte Weisheit - die Konkurrenz nur einen Mausklick entfernt.
Sicher, eine private Umfrage erhebt nicht denselben Anspruch wie eine großangelegte Studie, aber der Trend dürfte stimmen. Nicht nur bei der Erstellung der Website, sondern vor allem auch bei der Contentpflege machen sich Österreichs Klein- und Kleinstunternehmer abhängig vom Goodwill des privaten Umfelds. Oder ignorieren die Notwendigkeit aktuellen Inhalts.
Ab wann wird der eigene Webauftritt durch solche Kapitalfehler zum geschäftsschädigenden Faktor? |